Auf fast jeder Lavazza-Packung steht es: 100 % Arabica, oder eine Mischung aus Arabica und Robusta. Aber was bedeutet das für Ihre Tasse? Die beiden Bohnenarten schmecken sehr unterschiedlich, und gerade das Verhältnis bestimmt den Charakter des Kaffees.
Arabica: fein und aromatisch
Arabica wächst höher in den Bergen und reift langsamer. Das ergibt eine feine, aromatische Tasse mit mehr Säure und Noten in Richtung Blüten, Früchte und Schokolade. Ein 100 % Arabica wie der Lavazza Blue Venezia ist deshalb mild und nuanciert. Arabica enthält außerdem weniger Koffein als Robusta.
Robusta: Körper, Kraft und Crema
Robusta ist kräftiger, erdiger und bitterer, mit deutlich mehr Koffein. Im Espresso hat Robusta eine wichtige Aufgabe: Er gibt Körper, ein volles Mundgefühl und jene dichte, stabile Crema, für die ein guter Espresso bekannt ist. Pur ist Robusta den meisten zu wuchtig, in einer Mischung tut er aber genau das, was nötig ist.
Warum Lavazza beide mischt
Die Kunst liegt im Verhältnis. Viele italienische Espressomischungen verbinden Arabica für das Aroma mit einem Anteil Robusta für Kraft und Crema. So bekommen Sie das Beste aus beidem: die feinen Noten des Arabica und den vollen Körper des Robusta. Der Lavazza Espresso Point Crema Gran Espresso ist ein Beispiel dafür — eine bewusste Mischung aus Robusta und Arabica.
Was wählen Sie selbst?
Mögen Sie einen milden, aromatischen Kaffee, dann gehen Sie Richtung 100 % Arabica. Wollen Sie einen kräftigen Espresso mit dichter Crema, ist eine Arabica-Robusta-Mischung die logischere Wahl. Richtig oder falsch gibt es dabei nicht: Es geht um Ihren Geschmack und um die Tageszeit.
Kurz zusammengefasst
- Arabica ist fein, aromatisch und milder; Robusta gibt Körper, Kraft und Crema, mit mehr Koffein.
- Mischungen verbinden beides für Aroma und einen vollen Espresso.
- Schmecken Sie den Unterschied selbst mit einer 100 % Arabica Blue-Kapsel oder einer Mischung aus unseren Kaffeebohnen.
